Indian Summer
Meist ist es sonnig und die Luft ist klar, was zum Wandern und Picknicken einlädt, ähnlich wie in unseren Breiten im Altweibersommer. Besonders die sechs Bundesstaaten Neuenglands, also Connecticut, Rhode Island, Massachusetts, Vermont, New Hampshire und Maine, sind für die Farbenspiele bekannt.
Alle Faktoren, die dabei eine Rolle spielen und dieses Naturschauspiel gerade in dieser Gegend so beeindruckend ausfallen lassen, sind der Wissenschaft noch nicht bekannt. Dieser Zeitraum wird heute Indian Summer genannt, doch die Herkunft dieses Begriffs ist ebenfalls unklar. Außerdem werden dann Äpfel und Preiselbeeren geerntet, sodass viele der Bilderbuch-Städte in Neuengland auch Feste zu diesen Themen veranstalten - selbstverständlich nicht ohne die entsprechenden kulinarischen Köstlichkeiten!
Doch es muss nicht beim rustikalen Naturerlebnis bleiben: Boston lädt immer zu einem City-Trip ein, und auch nach New York City ist es nicht mehr weit. Andere Zielflughäfen der Region, in denen man wunderbar ein paar Herbsttage verbringen kann, sind die kanadischen Städte Toronto und Montreal, wo es bekanntlich das ganze Jahr über reichlich rote Ahornblätter gibt - mindestens auf der Nationalflagge.
Das Tourismusbüro von Massachusetts zeigt eine Landkarte des Bundesstaats, auf der der zeitliche Verlauf der typischen Färbung eingezeichnet ist, denn nicht in allen Regionen sind die Herbstblätter zur gleichen Zeit am Höhepunkt ihrer Farbenpracht. Die Regierung von Massachusetts hat sogar eine eigene Hotline eingerichtet, bei der sich der aktuelle Stand der Foliage, so das englische Wort für die Laubfärbung, erfragen lässt. Also bleibt nichts dem Zufall überlassen, denn die Pracht ist vergänglich.
Bilder (c) Treiber, Liebisch / PIXELIO
Autor: Mag. Anissa Strommer | 28.09.2009 16:58


© Rechte vorbehalten. Texte oder Textausschnitte dürfen ohne schriftliche Zustimmung des Seitenbetreibers in keiner Form und in keinem Medium reproduziert werden! Bei Verstoß fordern wir gerichtlich Schadenersatz.