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Reisekolumne USA und Studieren im Ausland - Bildquelle: fotolia.de Fernreisen
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Auf ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

¿Hablas español? Spanisch lernen in Andalusien

Am Besten lernt man Spanisch von den Spaniern, zum Beispiel im pulsierenden Sevilla.
Wenn bei uns aufs Wetter kein Verlass ist, zieht es viele in den sonnigen Süden - zum Beispiel ins spanische Andalusien. Dessen Hauptstadt Sevilla ist in der Nebensaison besonders attraktiv, da es von Mai bis August meist ohnehin so heiß ist, dass die Einheimischen nur abends das Haus verlassen. Ein spektakuläres Highlight sind die Feierlichkeiten in der Osterwoche, der Semana Santa, doch nachdem die Stadt dann von Reisegruppen belagert wrid, ist es mindestens ebenso reizvoll, die Herbstsonne in Sevilla zu genießen.

Lassen Sie sich verzaubern!


kathedrale / Zum Vergrößern auf das Bild klickenFür uns "Nordlichter" wirkt Sevilla herrlich mediterran, südlich-temperamentvoll und durch seine arabische Vergangenheit mitunter sogar exotisch, hat aber zugleich auch kosmopolitischen Charme und den Glanz vergangener Tage beibehalten.
Das Wahrzeichen ist die Giralda, der Glockenturm der imposanten, unbeschreiblichen Kathedrale mit Fragmenten, die bis in die Antike zurückreichen. Was bis 1396 als Moschee diente, ist heute der drittgrößte christliche Sakralbau der Welt (Bild links). Gleich daneben wartet der märchenhaft-orientalische Palast Reales Alcázares auf einen Rundgang und die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und versteckten Tapas-Bars will erkundet werden.
Ein Spaziergang entlang der Stadtmauern ist entspannend und interessant zugleich, ebenso wie ein Bummel durch die Fußgängerzone oder das Flanieren auf der Uferpromenade des Guadalquivir. Dort entdeckt man gleich noch zwei Wahrzeichen Sevillas, den Goldturm Torre del Oro (Bild unten) und die Alamillo-Brücke. Auch die Plaza de España, die für die große ibero-amerikanische Ausstellung 1929 erbaut wurde, ist ein bekanntes Postkartenmotiv. Jedes Semester finden sich unzählige Austauschstudenten aus ganz Europa ein, um an der Universität Kurse zu besuchen. Das Universitätsgebäude ist die ehemalige Tabakfabrik, in der die Oper Carmen spielt.

Man lernt nie aus!


torre_del_oro / Zum Vergrößern auf das Bild klickenUm sich im nächsten Spanien-Urlaub mit mehr als "Hasta la vista, Baby" verständigen zu können, kann man gleich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und in Sevilla einen Spanischkurs besuchen. Bei vielen Anbietern kann man Pauschalangebote direkt von zu Hause aus buchen, aber auch der Preisvergleich und eine einfache Internetsuche lohnen, z. B. "escuela de idiomas sevilla". Unzählige Sprachschulen bieten ihre Dienste an - die meisten vermitteln auch Unterkunft in Wohngemeinschaften oder bei Gastfamilien und manchmal kann man die Spanischstunden mit Flamencounterricht ergänzen. Als Sprachkursteilnehmer lernt man die Stadt zwangsläufig ganz anders kennen und sieht sie bald nicht mehr mit Touristenaugen - dazu muss der Aufenthalt auch nicht sehr lange sein. Man profitiert in jedem Fall, da man das Gelernte gleich im Alltag anwenden kann.

Sevilla ist nicht nur für sich genommen eine Reise wert, sondern stellt auch einen hervorragenden Ausgangspunkt für etliche Ausflüge dar: Córdoba, Granada, Cádiz, die Costa del Sol, Madrid, Gibraltar und sogar Portugal kann man mit den günstigen Überlandbussen gut erreichen und sich so individuell eine attraktive Rundreise zusammenstellen. Auch Marrokko liegt in greifbarer Nähe!

Also, auf nach Spanien - ¡buen viaje!


Autor: Mag. Anissa Strommer | 28.09.2009 13:00